[Bildquelle: © OPOLJA (Image ID 78852082)|shutterstock.com]

Aktuelles 

Das Digitale Wettrüsten und seine Fallstricke

09.07.2018 von Christian Storck

Ein deutliches Signal in Richtung Zukunftsfähigkeit wurde vor wenigen Tagen aus dem genossenschaftlichen Bankensektor gesendet. Oder doch eher ein Signal zur Gegenwartsbewältigung? Denn ganz so neu scheinen die Investitionsschwerpunkte dieses gigantischen Vorhabens gar nicht zu sein. Man redet schließlich schon seit mindestens 3-4 Jahren auch in dieser Gruppe vom Omnikanal und der rasanten Geschwindigkeit der Marktentwicklungen auf Basis von verändertem Kundenverhalten.

 
Die „500 Mio. Euro-Strategie“

Mit angekündigten 500 Mio. Euro für Investitionen signalisiert die Bankengruppe über ihren Bundesverband ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Digitalisierung des eigenen Geschäftsmodells. Zu den vielen guten und bereits vorhandenen Lösungen der genossenschaftlichen Institute , dürfte sich somit schon bald eine Vielzahl neuer technologischer Anwendungen gesellen. Der BVR scheint seine Hausaufgaben gemacht zu haben.


Funktionierende und mehrwertstiftende Technologie JA – reiner Selbstzweck bitte NEIN

Investitionen in Technik sind bereits die halbe Miete. Doch was passiert, wenn die Technologie zur Verfügung steht? Rund 900 Genossenschaftsbanken haben die Chance, sich ihren individuellen Bedarf aus den neuen Lösungen zusammenzustellen oder sogar eine Mustergültige Vollimplementierung zu verfolgen.

Hierzu sollten jedoch u.a. folgende Fragen geklärt sein, bevor man sich an der Verladerampe zur Entgegennahme der neuen, bereits bezahlte Technologie anstellt:

- Welche Mehrwerte bringen mir die neuen Ansätze?

- Wie wirken sich technische Veränderungen auf Dauer betriebswirtschaftlich aus für 
  mich aus?

- Wie implementiere ich diese in meine bestehende Organisation?

- Was muss ich an meiner Organisation ggf. verändern, damit der neue Ansatz 
  eine Wirkung zeigt?

- Wie gehen die Mitarbeiter und zuletzt auch die Kunden mit veränderten 
  Rahmenbedingungen um?

  und von grundlegender Natur, die Frage:

  „Macht sich ein Problem, zu dem mir als Bank nun eine Lösung geliefert wird, 
  überhaupt in der unterstellten Art und Weise bemerkbar?“

Diese und sicherlich weitere Fragen müssen zwingend aus Sicht der Primärinstitute geklärt werden, bevor der Fehler begangen wird, Technologie nur als Selbstzweck einzusetzen und am Ende nicht mehr, als Kosten und Aufwand zu produzieren.

Ausreichend Potential zur Optimierung bringt ausreichend Fragen mit sich.

Viele gute Lösungsansätze dürften sich aus dem Investitionsvorhaben heraus entwickeln lassen. Lösungen, die sich auf die Prozesseffizienz in Marktbearbeitung und Produktion auswirken, Kundenerlebnisse schaffen und gewachsene Lücken zu Wettbewerbern schließen. Auch darf man sicherlich intelligente Ansätze für die Steuerung des Vertriebs im Omnikanalmodell erwarten, die es nicht nur auf dem Papier ermöglichen, den Kunden in das Zentrum des eigenen Handelns zu rücken.

Bevor all diese Themen die erwünschten Effekte für die gesamte Gruppe zeigen, bleibt jedoch die Ausgangslage mit 900 Genossenschaftsbanken sowie deren 900 unterschiedliche Ausgangssituationen, die 900mal Antworten zur Frage der richtigen und nachhaltigen Implementierung neuer Lösungsansetze suchen werden. Dieser Umstand dürfte mit einem nicht unerheblich ausfallenden zusätzlichen Investitionsbedarf für die einzelnen Häuser einhergehen. Schließlich wird auch hierzu zumindest der Faktor Zeit und Know-how eine wesentliche Rolle in den Primärinstituten spielen.

Das Wettrüsten kann beginnen – den Kunden darf es freuen

Es ist davon auszugehen, dass der zentrale Antritt des BVR, der Fiducia & GAD IT AG sowie der DZ Bank AG und der genossenschaftlichen Verbundunternehmen, recht schnell in eine Vielzahl individueller Ansätze übersetzt wird. Dies bringt die „genossenschaftliche Vielfalt“ von Haus aus mit sich, und war gefühlt schon immer so. Wer die Übersetzung auf die Individualität seiner VR-Bank beschleunigen will, sollte sich dabei nicht alleine übernehmen, sondern sich kompetente Unterstützung suchen.

Die Duftnote, die mit diesem Investitionsvorhaben zunächst aber gesetzt wurde, sollte ein deutliches Zeichen in Richtung der restlichen Bankengruppen senden. Diese müssen für sich selbst bewerten, ob ihr Vorsprung bzw. ihre Planungen bisher ausreichend sind, oder ob sie Gefahr laufen, nun schneller als erwartet überholt zu werden. Das digitale Wettrüsten deutscher Banken könnte somit eine neue Stufe erreichen, die den Finanzstandort Deutschland in deutliche Bewegung versetzt.

Den Verbraucher darf es hoffentlich freuen, wenn Bankdienstleistungen idealerweise mit dem Bestreben nach Einfachheit, Transparenz und Kundenorientierung, weiterentwickelt werden. Die Volks- und Raiffeisenbanken haben bei durchdachter Umsetzung und hoher Reaktionsgeschwindigkeit bei der Nutzung neuer Angebote, die reelle Chance einen schnellen Marktvorteil für sich zu generieren. Doch wie immer wird es auf die individuelle Prioritätenlage ankommen.

 

Autor: Christian Storck
Bereichsleiter Digitalisierung & Vertrieb bei Matthias Leimpek Unternehmensberatung, beschäftigt sich seit über 10 Jahren als Spezialist und in verschiedenen Führungsrollen mit der Frage, wie Unternehmen und Regionalbanken die digitale Transformation bewältigen, ohne ihren eigentlichen Geschäftszweck zu vernachlässigen.

Links: 

Internet: www.leimpek-beratung.de 

Email: cst@leimpek-beratung.de

XING: https://www.xing.com/profile/Christian_Storck8 

XING: https://www.xing.com/companies/matthiasleimpekunternehmensberatung

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/matthias-leimpek-unternehmensberatung/

Plattformen und Regionalbanken: Wer braucht wen? Handlungsoptionen im Kontext neuer Wettbewerbsverhältnisse

11.06.2018 von Christian Storck 

(https://www.der-bank-blog.de/plattformen-regionalbanken-fintech/strategie/33417/)

Neue Marktverhältnisse verlangen neue Kompetenzen bei Banken im Zugang zum Kunden. Wie FinTechs eine wichtige Lücke in der Markbearbeitung schließen und was Regionalinstitute dabei tun müssen, ohne sich selbst untreu zu werden.

Hier weiterlesen

Die Intensivbetreuung im Fokus der MaRisk - Anforderungen an die Konzepterstellung 

11.05.2018 (www.leimpek-beratung.de)

Die neuen MaRisk und EZB-Leitfäden sind da – Sie brauchen Unterstützung, um sich im Labyrinth der Neuerungen im Aufsichtsrecht zurechtzufinden? Lassen Sie uns Ihr Kompass sein und Sie bei der Navigation unterstützen! Nutzen Sie das Seminarangebot zum Thema „Prozessabläufe in der Intensivbetreuung nach neuer MaRisk und EZB-Leitfäden“. 

Im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem Finanz Colloquium Heidelberg möchten wir Sie aktiv auf das Seminar aufmerksam machen. Gerne informieren wir Sie und unterstützen Sie dabei, die neuen Anforderungen zu implementieren.

Das Seminar thematisiert die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten, die eine Intensivbetreuung von Gewerbe- und Firmenkunden beinhaltet. Es wird aufgezeigt, in welchem Falle die Erstellung eines Intensivkonzeptes durch einen externen Unternehmensberater von Relevanz ist. Ebenso geht das Seminar darauf ein, welche Anforderungen ein Intensivkonzept erfüllen muss und welche „Abstriche“ unter Umständen gemacht werden können. Erst im Mai 2016 hat sich der BGH mit dieser Frage befasst und klargestellt, dass ein Sanierungskonzept „nicht den Anforderungen des IDW entsprechen“ müsse. Was das für die Praxis bedeutet, wird im Rahmen des Seminars geklärt. Rechtsanwalt Thomas Wuschek leitet das Seminar. Er ist ehemaliger Leiter des Bereiches Sanierung der BAG Bankenaktiengesellschaft in Hamm und weist jahrelange Erfahrung im Bereich der Sanierung auf.

Sie benötigen darüber hinaus Unterstützung bei der Implementierung der neuen MaRisk und sind auf der Suche nach einem geeigneten Partner? Gerne schauen wir uns auch Ihr Unternehmen an und setzen gemeinsam die Neuerungen um. Wir beraten und begleiten unsere Kunden bei diesen aufsichtsrechtlichen Themen bereits erfolgreich – mit hoher Zufriedenheit.

Senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 07.06.2018 bitte an Christin Zmeck, E-Mail:
cz@leimpek-beratung.de.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und auf Ihre Anfrage.

 

 

Zertifikatsstudium Digital Business Management

24.02.2017 (www.business-campus-limburg.de)

Der BCL bietet ein neues Zertifikatsstudium: DBM
Studienbeginn: 26.04.2017
Studiendauer 6 Semester

Die Veränderungen durch die Digitalisierung stellt Unternehmen derzeit vor besondere  Herausforderungen. Für Unternehmen bieten sich hier enorme Risiken, aber auch enorme Chancen. Um diese Aufgaben zu meistern, benötigen Unternehmen künftig entsprechend ausgebildete Fach- und Führungskräfte.


Das Seminar gliedert sich in 2 Teile:
* Digital Business Modelling  
- die Wertschöpfung in einer digitalen und immateriellen Netzwerk-Ökonomie
- neue und werthaltige Transformationsansätze entwickeln und planen
* Digital Leadership  
- der Einfluss der „digitalen Revolution“ auf die Führung in Unternehmen
- hybride Arbeitskulturen aktiv gestalten
- digitale Führungskompetenz und Strategien 

 

.............................................................................................................................................................................................................................................................

 

Was Startups in Deutschland besonders stört

08.11.2016 (www.gruenderkueche.de)

Die schwierige Suche nach einem Investoren, Kunden, die lieber herkömmliche Dienste und Produkte nutzen als Neues auszuprobieren, sowie viel Ärger mit Ämtern und Behörden – das sind die größten Schwierigkeiten, die Startups in Deutschland derzeit haben.

Hier weiterlesen




 

 

 

 

 

Scheiter heiter und mach weiter – Egofallen und typische Gründungsfehler im Social Entrepreneurship

26.09.2016 (www.gruenderkueche.de)

Gründer scheitern, das gehört dazu. Doch wie schade, wenn Startups an den Gründerpersönlichkeiten scheitern. Das könnt ihr vermeiden… wenn ihr die drei hier erklärten Egofallen klug umgeht.

Hier weiterlesen


 

 

 

Basics: In 7 Schritten zum Businessplan

29.08.2016 (www.gruenderkueche.de)

Ihr habt eine Idee, mit der ihr reich werden könnt? Euch spukt schon lange der Einfall zu einer ultimativen Unternehmensgründung im Kopf rum? Sehr gut! Dann ist jetzt die Zeit zu träumen vorbei! Jetzt gilt es, sich hinzusetzen und eurer Business zu planen. Aufgeschrieben heißt das dann Businessplan. Wie ihr dabei am besten vorgeht, erfahrt ihr in diesem Fachartikel.

Hier weiterlesen




7 Tipps zur Büroeinrichtung: So macht ihr euer Büro interessant und sicher

29.07.2016 (www.gruenderkueche.de)

In erster Linie sind Büros Arbeitsorte. Hier verbringen aber auch viele Menschen viel Zeit – Büros sollten also auch für Wohbefinden und leistungsfördernd sein. Und Büros haben auch eine repräsentative Funktion – für Kunden wie für potenzielle Mitarbeiter. Gerade für Startups ist ein gut eingerichtetes Büro ein Asset, um Mitarbeiter für sich zu gewinnen.

Hier weiterlesen




Die zehn Gebote der PR

19.07.2016 (www.deutsche-startups.de)

"Auch wenn man selbst die eigene Idee und das eigene Unternehmen für die beste Erfindung seit der Entdeckung des Selbstbräuners hält: Niemand hat auf dich gewartet."

Hier weiterlesen

 

 

Schreibstil: So formulieren Sie überzeugend

28.06.2016 (www.starting-up.de)

Kundenbriefe, die durch abgedroschene Floskeln und andere schriftliche Unsitten „glänzen“, landen schneller als gedacht im Papierkorb. Wenn Sie Ihr Unternehmen überzeugend präsentieren wollen, müssen Sie kundenorientiert, konkret und modern formulieren.

Hier weiterlesen

 

 

Zeit gewinnen und Struktur schaffen: Organisieren sie sich effektiv!

08.06.2016 (www.komponentenportal.de)

Morgens mit Freude den Arbeitstag beginnen, effizient anstehende Aufgaben erledigen und den Überblick über das große Ganze behalten – das klingt nach einem gut strukturierten Arbeitstag. Doch junge Unternehmer geraten oft in Zeitnot, weil der Tag viel zu kurz zu sein scheint.

Hier weiterlesen

 

Namensfindung: 7 Tipps für Ihr neues Start-up

31.05.2016 (www.starting-up.de)

So verlieren Sie auf der Suche nach dem passenden Namen für Ihr Start-up keine unnötige Zeit.

Hier weiterlesen

 

10 Tipps für dein Affiliate-Marketing

12.05.2016 (www.gruenderszene.de)

Marketing kommt in vielen Formen. Eine davon ist das Affiliate-Marketing. Mit diesen Tipps erreicht Ihr langfristige und erfolgreiche Kooperationen mit Werbepartnern.

Hier weiterlesen

 


 

 

Archiv