2. Fachkonferenz des IBCRM e. V.

Krisen-Vorsorge in Unternehmen: 2. IBCRM e. V.-Fachkonferenz zur Business Resilience

BRECHEN, 24.04.2019. Am 10. und 11.04.2019 fand die 2. Fachkonferenz des Instituts für Business Continuity & Resilience Management e. V. (= „IBCRM“) im Hotel Le Méridien in Frankfurt am Main statt. Die Matthias Leimpek Unternehmensberatung (MLU) beteiligte sich im Rahmen eines Gold-Sponsorings mit einem Fachvortrag, der Beteiligung an der Entwicklung einer Leitlinie sowie mit einem Messestand aktiv an der Gestaltung der Veranstaltung.

Was ist neu an Business Resilience?
Der Begriff „Business Resilience“ umfasst einerseits die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen, d.h. Krisen und Notfälle mittels gezielter Maßnahmen zu vermeiden. Andererseits fällt auch die maßnahmengesteuerte Fähigkeit darunter, aus Krisen und Notfällen in einem optimiert kurzen Zeitraum unbeschadet hervorzutreten und die normalen Geschäftsvorgänge wieder aufzunehmen.

Kontinuierliche Verzahnung von Governance-Themen
Der IBCRM e. V. fördert und entwickelt u. a. auch Standards in diesem Bereich. „Die ständige Weiterentwicklung gängiger Standards sowie die Verzahnung von Governance-Themen in Zeiten von Digitalisierung und veränderten Krisensituationen ist sowohl ein Beratungsthema der MLU, als auch ein Ziel des IBCRM e.V.“, erklärte Geschäftsführer Matthias Leimpek die Intention der Zusammenarbeit. Die MLU wurde bereits 2018 aktives Mitglied des IBCRM e. V. und nahm an der 1. Veranstaltung des IBCRM teil. In diesem Jahr nahmen u. a. der Bereichsleiter Corporate Security, Herr Martin Leimpek, sowie der Leiter des Competence Centers Crisis Management, Herr Markus Häse, an der Veranstaltung teil.

Mittelstand bringt ideale Voraussetzungen für die Umsetzung mit
Kleine und mittlere Unternehmen hätten aufgrund ihrer Organisationsgröße gute Voraussetzungen, die gesetzten Impulse umzusetzen, war eine Erkenntnis vieler Teilnehmer. Bei den (Genossenschafts-)banken, sahen die Teilnehmer einen steigenden Bedarf an der Umsetzung von Resilience-Maßnahmen. Hauptgrund für diese Einschätzung sei die aktuell starke Einbindung in Fusionen und Migrationen eingebunden. Insgesamt sei das Thema „Business Resilience“ allerdings aufgrund gesetzlicher Grundlagen im regulatorischen Bereich (Banken und Versicherungen) stärker verankert, als auf offenen Märkten, werde jedoch noch immer stark vernachlässigt gegenüber dem „Business Continuity Management“.

Die BIA als zentrales Element einer nachhaltigen Unternehmensfortführung
In seinem Vortrag am 1. Konferenztag zum Thema „Continuity Strategy and Planning – Wie wird’s gemacht?“ , zog Markus Häse das Fazit, dass Resilience Management inzwischen elementarer Bestandteil einer nachhaltigen Unternehmens(fort)führung sei. Er verwies im Gespräch auch auf das zentrale Element der Business Impact Analyse („BIA“), für die unter der Schirmherrschaft des IBCRM e. V. und unter Beteiligung der MLU, ein Leitfaden erstellt wurde. Dieser Leitfaden wurde am 2. Konferenztag vorgestellt und befindet sich bis zum 31.05.2019 in einer Erprobungsphase, in der interessierte Anwender Gelegenheit für Feedback haben.

Netzwerkplattformen für Fachpublikum
Die Fachkonferenzen des IBCRM e. V. sind besonders als Netzwerkveranstaltungen der Beratungs- und Technologiebranche zu betrachten, deren Zielgruppe Entscheidungsträger und Fachleute aus dem Finanzbereich sind. Neben der Identifizierung von Marktentwicklungen und -trends nehmen die teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeiten des Aufbaus strategischer Partnerschaften wahr. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Vorjahr, konnte die diesjährige Fachkonferenz mit rund 100 Teilnehmern einen starken Zuwachs verzeichnen. Neben dem Programm aus Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Breakout Sessions, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit den Sponsoren an deren Messeständen zu vernetzen.

Autorin:

Birte Ray
Team Assistant im Geschäftsbereich HR & Communication

Tel.: 06483 806 887
br@leimpek-beratung.de

Schlagwort: Keine Schlagwörter

Comments are closed.